Scheidung: wann Unterhalt gezahlt werden muss

Schreibtisch mit Dokumenten und Eheringen zum Thema Scheidung wann Unterhalt

Bei einer Scheidung entsteht Unterhalt in drei Phasen: Trennungsunterhalt gilt ab dem Tag der Trennung bis zur Rechtskraft der Scheidung, Kindesunterhalt läuft durchgehend für minderjährige Kinder, und nachehelicher Unterhalt kann erst ab Rechtskraft der Scheidung entstehen – aber nur bei einem gesetzlichen Grund wie Kinderbetreuung, Alter oder Krankheit. Wer weniger verdient, hat oft einen Anspruch.

Scheidung: wann zum Anwalt? Der richtige Zeitpunkt

Schreibtisch eines Anwalts mit Dokumenten zum Thema Scheidung wann zum Anwalt

Bei einer Scheidung sollten Sie spätestens dann zum Anwalt, wenn die Trennung endgültig feststeht – idealerweise schon während des Trennungsjahres. Wer früh eine anwaltliche Erstberatung nutzt, sichert Ansprüche zu Unterhalt, Sorgerecht und Vermögen und vermeidet vorschnelle Zugeständnisse. In Deutschland herrscht beim Scheidungsantrag zudem Anwaltszwang, ein Anwalt ist also ohnehin unvermeidbar.

Anwalt für Scheidung und Familienrecht finden

Schreibtisch mit Gesetzbuch und Unterlagen eines Anwalts für Scheidung und Familienrecht

Ein Anwalt für Scheidung und Familienrecht vertritt Sie bei Trennung, Scheidung, Unterhalt, Sorgerecht und Zugewinnausgleich. In Deutschland ist bei einer Scheidung mindestens ein Rechtsanwalt gesetzlich vorgeschrieben, weil nur er einen Scheidungsantrag beim Familiengericht stellen darf. Er berät zu Fristen, berechnet Ansprüche und sorgt dafür, dass Vereinbarungen rechtlich wirksam sind.

Gute Anwälte für Familienrecht: Was Sie wissen sollten

Schreibtisch mit Fachbüchern als Symbol für gute Anwälte für Familienrecht

Gute Anwälte für Familienrecht erkennen Sie an drei nachprüfbaren Merkmalen: einem Fachanwaltstitel für Familienrecht, nachgewiesener Berufserfahrung in Ihrem konkreten Fallgebiet und transparenter Kommunikation über Kosten und Ablauf. Der Fachanwaltstitel setzt laut Fachanwaltsordnung mindestens 120 nachgewiesene Fälle und eine bestandene Prüfung voraus. Ein persönliches Erstgespräch zeigt schnell, ob die Chemie stimmt.

Scheidungskosten: Was Sie wissen sollten

Schreibtisch mit Dokumenten, Taschenrechner und Ehering zur Berechnung der Scheidungskosten

Die Scheidungskosten setzen sich in Deutschland aus Gerichtskosten und Anwaltskosten zusammen und richten sich nach dem sogenannten Verfahrenswert. Dieser wird aus dem gemeinsamen Nettoeinkommen beider Ehepartner und dem Vermögen berechnet. Eine einvernehmliche Scheidung mit durchschnittlichem Einkommen kostet meist zwischen 1.500 und 3.000 Euro insgesamt. Wer wenig verdient, kann Verfahrenskostenhilfe beantragen.